Autoren-Tagebuch

Théo Rivière und Ludovic Maublanc

SOS DINO: ein kooperatives spiel für kinder ab 7 und älter

Stellt euch bitte kurz vor!

Seit 2004 beziehungsweise 2003 erfinden wir Spiele, meistens aus Spaß. Wir setzen uns um einen Tisch und reden über Spieldesign. Beide von uns arbeiten besser mit einem Partner, also war es nur ganz natürlich, dass wir über alle möglichen Ideen gesprochen haben. Eine davon drehte sich um niedliche Dinosaurier …

Erzählt uns etwas über euer Spiel.

Wir beide lieben Dinosaurier und wollten schon lange Zeit ein Spiel darüber machen. Eines Tages hat Théo kleine Radiergummis in Dinosaurierform entdeckt. Seitdem wollten wir ein Kinderspiel daraus machen. Wir denken, dass Dinos wirklich faszinierend sind, aber als Thema sind sie nicht so gängig. Wir ließen uns von den populären Vorstellungen inspirieren, als wir das Spieluniversum und dessen Story entwickelten: Vulkane, Meteoriten, Dinosaurier, die zu ihren Nestern flüchten.

Ganz zu Anfang nannten wir das Spiel einfach „Das Dinosaurier-Spiel“. Später hieß es „Attention Dino Danger” als Hommage an die fantastische Show „Star-Crossed“ und das gleichnamige Lied des großartigen Sängers Gilles Stella. Jetzt heißt das Spiel „SOS Dino“, ein Name, der perfekt zur Story passt und international verständlich ist!

Das Spiel hat dem LOKI-Team gefallen, weil sie nach einem kooperativen Spiel gesucht hatten. Die Mechaniken und das Spielmaterial haben sie sofort überzeugt. Es zieht Kinder ins Spiel, weil es eine echte Geschichte erzählt: Man kann sehen, wie die Lava langsam weiterfließt. Bei den Spieltests in Schulen war das Spiel ein großer Hit. Das Spiel blieb ihnen in Erinnerung und die Schüler fragten immer wieder danach – was immer ein gutes Zeichen ist!

Das große Plus des Spiels? Dieses kooperative Spiel hat eine tolle Story und supercooles Material! Und Zusammenarbeit ist eine Fähigkeit, von der wir denken, dass man sie frühzeitig lernen sollte.

Es ist wirklich eine Herausforderung, ein Spiel für Kinder zu gestalten, weil wir sonst eher für ältere Spieler entwickeln. Aber es hat Spaß gemacht aus unserer Komfortzone herauszutreten und uns an einer Art Spiel zu versuchen, die wir noch nie entwickelt haben. Wir haben oft darüber diskutiert, mit wie vielen Regeln Kinder wohl maximal umgehen können, und trotzdem wollten wir möglichst viele interessante Wahlmöglichkeiten ins Spiel einbauen. Wir haben bei der Entwicklung nicht über den belehrenden Aspekt des Spielthemas nachgedacht, eher über den Lerneffekt, der beim Spiel selbst entsteht. Wir wollten ein kooperatives Spiel mit dieser Dynamik schaffen.

Noch etwas?

LOKI ist cool!